Nach dem erfolgreichen Early-Access-Start von Subnautica 2 hat sich Lead Designer Anthony Gallegos ungewöhnlich ehrlich zum Thema Piraterie geäußert.
In einer Diskussion auf dem offiziellen Discord erklärte Gallegos:
„Ich kann Piraterie nicht gutheißen, aber ich verstehe, warum Menschen es tun.“
Er ergänzte außerdem:
„Piraten werden eben ihr Ding machen. Wir waren alle mal Kinder. Geld und die Wirtschaftslage sind hart. Ich verstehe das.“
🚫 Das eigentliche Problem war nicht die Piraterie selbst
Wie Gallegos klarstellte, störte ihn weniger das illegale Herunterladen des Spiels selbst, sondern vielmehr das Verhalten einiger Nutzer im offiziellen Discord-Server:
„Es war nicht die Piraterie, die mich störte. Es waren die Leute, die hier offen damit angegeben und es den Spielern unter die Nase gerieben haben, die ehrlich auf den Release gewartet haben.“
Damit wollte das Entwicklerteam vor allem die Community schützen und einen möglichst positiven Launch für legitime Käufer ermöglichen.
💬 „Ich bin kein Millionär“
Außerdem reagierte Gallegos auf Kommentare über angeblich „reiche Entwickler“ und stellte klar:
„Ich bin definitiv kein Millionär. Ich besitze kein Haus. Ich wohne zur Miete.“
Laut ihm habe das Team schlicht versucht, den bestmöglichen Start für alle Beteiligten zu schaffen.
📈 Trotz allem ein riesiger Erfolg
Unabhängig von der Diskussion entwickelt sich Subnautica 2 bereits jetzt zu einem großen Erfolg:
- über 2 Millionen verkaufte Exemplare
- starke gleichzeitige Spielerzahlen auf Steam
- großes Interesse an der Early-Access-Version
Die offene und vergleichsweise verständnisvolle Haltung des Entwicklers sorgt derzeit in der Gaming-Community für viel Aufmerksamkeit – gerade weil solche Aussagen von großen Studios eher selten öffentlich gemacht werden.
