đŸ”„ [Switch] Hogwarts Legacy: Graphics Enhanced Mod und Visual-Cheat verbessern die Optik deutlich


Hogwarts Legacy auf der Nintendo Switch erhÀlt durch eine Kombination aus dem Graphics Enhanced Mod von Mangolemon und einem speziell abgestimmten Visual-Cheat eine interessante grafische Aufwertung. Ziel des Setups ist es nicht, die Performance zu erhöhen, sondern die Darstellung des Spiels insbesondere bei der Sichtweite und bei entfernten Objekten zu verbessern.


Deutlich höhere Sichtweite

Der verwendete Visual-Cheat setzt zahlreiche Unreal-Engine-Parameter direkt im Spiel und erhöht unter anderem die LOD-Distanzen auf das 3-Fache. Dadurch werden detailliertere Modelle und Geometrien ĂŒber eine grĂ¶ĂŸere Entfernung dargestellt.

Gerade in der offenen Spielwelt soll dies fĂŒr ein deutlich saubereres Bild sorgen, da Objekte und Landschaftselemente nicht mehr so frĂŒh auf niedrigere Detailstufen wechseln.

ZusÀtzlich werden unter anderem die SchattenqualitÀt, BeleuchtungsqualitÀt und verschiedene Post-Processing-Einstellungen angehoben.


100 % interne Auflösung und 16× anisotrope Filterung

Ein wichtiger Bestandteil des Setups ist die auf 100 % festgelegte Screen Percentage. Gleichzeitig werden mehrere Temporal-AA-Parameter angepasst, wodurch die Darstellung insgesamt schÀrfer und stabiler wirken soll.

Die anisotrope Filterung wird auf 16× gesetzt, wodurch insbesondere Boden- und OberflĂ€chentexturen in schrĂ€gen Blickwinkeln sauberer dargestellt werden.

ZusÀtzlich kommt eine 1.0er SchÀrfung zum Einsatz.

Motion Blur und Depth of Field werden dagegen vollstÀndig deaktiviert. Dadurch wirkt das Bild wÀhrend der Bewegung sowie bei Kameraschwenks deutlich klarer.


Graphics Enhanced Mod + Visual-Cheat

Der Visual-Cheat wird zusammen mit Mangolemons Graphics Enhanced Mod verwendet. Der Mod enthÀlt verschiedene Unreal-Engine-Dateien wie .pak, .utoc und .ucas.

Bei der Installation sollte deshalb unbedingt die vom Entwickler vorgesehene Ordnerstruktur beibehalten werden. Die Dateien sollten nicht wahllos auseinandergezogen oder in andere Verzeichnisse verschoben werden.

Der Ersteller des Setups hat verschiedene LOD-Stufen ausprobiert – darunter 2×, 2,5×, 2,75×, 3×, 4× und sogar 10×. Als derzeit bester Kompromiss hat sich 3× LOD mit 1.0 Sharpening herausgestellt.


Kein Performance-Cheat

Wichtig ist allerdings: Das Setup macht Hogwarts Legacy nicht automatisch schneller.

Die höhere Sichtweite, bessere Schatten und zusĂ€tzlichen Grafikberechnungen können die Switch sogar stĂ€rker belasten. Ziel ist ausschließlich eine bessere BildqualitĂ€t.

Nach Angaben des Erstellers lÀuft das Spiel mit seinem Setup in der offenen Welt ungefÀhr mit 35 FPS, wobei es gelegentlich auf etwa 28 FPS absinken kann.

Innerhalb von Hogwarts, in Hogsmeade und wĂ€hrend Quests soll die Performance dagegen ĂŒberwiegend ordentlich ausfallen. Die grĂ¶ĂŸten EinbrĂŒche treten beim Erkunden der offenen Spielwelt auf.


Stark ĂŒbertaktete Switch als Grundlage

FĂŒr diese Ergebnisse kommt zusĂ€tzlich eine deutlich angepasste Horizon-OC-Konfiguration zum Einsatz.

Verwendet werden unter anderem:

  • CPU: 2295 MHz
  • GPU: 1152 MHz
  • RAM: 2400 MHz
  • CPU-Undervolting
  • GPU-Undervolting
  • angepasste RAM-Spannungen
  • angepasste DVFS-Einstellungen

Die LĂŒftersteuerung wird dabei auf 85 % gesetzt.

Diese Overclocking-Konfiguration ist allerdings nicht Bestandteil des Graphics Enhanced Mods selbst. Die erzielte Performance lĂ€sst sich daher nicht ohne Weiteres auf eine unverĂ€nderte Switch ĂŒbertragen.


Fazit

Die Kombination aus Graphics Enhanced Mod + 3× LOD + 1.0 Sharpening zeigt, was sich aus der Switch-Version von Hogwarts Legacy mit entsprechenden Anpassungen noch herausholen lĂ€sst.

Besonders die höhere Sichtweite, 16× anisotrope Filterung, verbesserte Schatten und Beleuchtung sowie das Abschalten von Motion Blur und Depth of Field sorgen fĂŒr ein deutlich klareres und detaillierteres Gesamtbild.

Allerdings hat die bessere Grafik ihren Preis: Die offene Spielwelt bleibt der grĂ¶ĂŸte Belastungspunkt und kann trotz Overclocking weiterhin fĂŒr Framerate-EinbrĂŒche sorgen.

Wer bei Hogwarts Legacy auf der ersten Switch-Generation vor allem Wert auf BildqualitĂ€t statt maximaler FPS legt, bekommt mit diesem Setup einen interessanten Ansatz. Vor Änderungen an Spieldateien und Cheats sollten jedoch unbedingt Backups erstellt und die verwendete Spielversion berĂŒcksichtigt werden.