Das Entwicklerteam des PlayStation-3-Emulators RPCS3 meldet einen bedeutenden Fortschritt in der Kompatibilität. Nach eigenen Angaben sei man „näher als je zuvor“ daran, dass nahezu alle Titel der PlayStation 3 nicht nur starten, sondern auch den sogenannten „Ingame“-Status erreichen.
Damit würden die Spiele zumindest bis ins eigentliche Gameplay laden – ein wichtiger Meilenstein für die Emulation der technisch anspruchsvollen PS3-Architektur.
📊 Deutlich verbesserte Kompatibilität
In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Optimierungen umgesetzt, darunter:
- Verbesserungen bei CPU- und GPU-Emulation
- Optimierte Video- und Audioverarbeitung
- Erweiterte Geräte- und Peripherieunterstützung
Die Zahl der Titel, die lediglich bis zum Startbildschirm oder Intro gelangen, wurde dadurch weiter reduziert.
🎮 Was bedeutet „Ingame“?
Der „Ingame“-Status bedeutet, dass ein Titel:
- erfolgreich bootet
- ins Gameplay lädt
- grundsätzlich spielbar ist
Auch wenn einzelne Spiele noch kleinere Fehler oder Performance-Unterschiede aufweisen können, ist dieser Status ein entscheidender Schritt in Richtung vollständiger Kompatibilität.
đź’» PlattformĂĽbergreifend verfĂĽgbar
RPCS3 läuft auf mehreren Betriebssystemen und unterstützt moderne 64-Bit-Architekturen:
- Windows 10 & 11 (64-Bit)
- Linux (verschiedene Distributionen)
- macOS, inklusive nativer UnterstĂĽtzung fĂĽr Apple-Silicon-Prozessoren (M-Serie)
- Teilweise Community-Support fĂĽr FreeBSD
Für optimale Performance wird eine moderne Mehrkern-CPU sowie eine Vulkan- oder Metal-fähige Grafikkarte empfohlen.
📌 Fazit
Mit dem Erreichen eines nahezu vollständigen Ingame-Status für die PS3-Bibliothek nähert sich RPCS3 einem weiteren technischen Meilenstein. Die kontinuierliche Weiterentwicklung zeigt, wie weit sich moderne Emulation inzwischen entwickelt hat – und wie realistisch es geworden ist, zahlreiche PS3-Titel auf aktueller Hardware neu zu erleben.
