💾 KI-Speicherkrise: Zahlreiche Elektronikhersteller könnten bis 2026 vom Markt verschwinden

Die weltweite Nachfrage nach KI-Hardware sorgt offenbar für massive Verwerfungen in der Speicherindustrie. Laut Aussagen des CEO von Phison könnten bis Ende 2026 zahlreiche Hersteller von Unterhaltungselektronik insolvent gehen oder ganze Produktlinien einstellen.

Demnach stehe der Markt vor einer dramatischen Verschiebung der Ressourcenverteilung im Bereich NAND- und DRAM-Speicher.


📉 Produktionsrückgänge in Millionenhöhe

Laut den zitierten Aussagen:

  • Die Smartphone-Produktion könnte um 200 bis 250 Millionen Geräte sinken
  • Auch die Fertigung von PCs und Fernsehern soll „deutlich reduziert“ werden
  • Zahlreiche Systemanbieter könnten wegen Speichermangels vom Markt verschwinden

Der Hintergrund: Speicherhersteller priorisieren zunehmend Hochleistungs-Speicherlösungen für KI-Server und Rechenzentren, da dort höhere Margen erzielt werden.


🤖 KI-Boom verdrängt klassische Consumer-Produkte

Der anhaltende Boom rund um generative KI, Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur führt dazu, dass enorme Mengen an High-End-Speicher für:

  • KI-Training
  • Rechencluster
  • Server-Farmen

reserviert werden.

Dadurch entsteht eine Knappheit im klassischen Consumer-Bereich. Hersteller von Smartphones, Notebooks oder Smart-TVs konkurrieren zunehmend mit milliardenschweren KI-Infrastrukturprojekten um Produktionskapazitäten.


⚠️ Marktbereinigung oder Übertreibung?

Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, könnte die Branche vor einer erheblichen Marktbereinigung stehen. Kleinere OEMs und Systemintegratoren wären besonders betroffen, da sie weniger langfristige Lieferverträge absichern können.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich die Lage tatsächlich in diesem Ausmaß zuspitzt – oder ob sich Angebot und Nachfrage im Laufe der nächsten 12–18 Monate wieder stabilisieren.


🔮 Unsichere Perspektive bis 2026

Fest steht: Der KI-Boom verändert die globale Halbleiter-Landschaft grundlegend. Während Server-Hersteller profitieren, geraten klassische Consumer-Segmente unter Druck.

Ob es tatsächlich zu einer Insolvenzwelle kommt oder ob sich die Produktion neu verteilt, dürfte eines der zentralen Tech-Themen bis 2026 bleiben.